Valeria Almarales
Seit mehr als zwanzig Jahren lehre, begleite und arbeite ich an der Schnittstelle von Körperwissen, Frauenheilkunde, Berührung und Beziehung.
Mein beruflicher Weg hat mich durch unterschiedliche Welten geführt. Als Fachkrankenschwester für Gynäkologie und Geburtshilfe komme ich ursprünglich aus der Medizin. Als Sexualpädagogin, Curandera, Kommunikationstrainerin, Lehrerin und Dozentin beschäftige ich mich heute mit der Frage, wie wir Menschen Beziehung erleben – zu unserem Körper, zu anderen Menschen und zu den Erfahrungen, die uns geprägt haben.
Mich interessieren dabei besonders Bindung, Berührung, Nähe, Intimität und Sexualität. Nicht als voneinander getrennte Themen, sondern als Bereiche unseres Lebens, die tief miteinander verbunden sind.
Ich bin überzeugt davon, dass wir Berührung nicht nur brauchen. Wir brauchen auch Kompetenz darin.
Denn nicht jede Berührung schafft Nähe. Nicht jede Nähe schafft Sicherheit. Und gute Absichten allein machen uns noch nicht zu Menschen, die andere gut berühren oder begleiten können.
Deshalb geht es in meiner Arbeit um mehr als das Vermitteln von Methoden. Es geht darum, Zusammenhänge zu verstehen: Was geschieht zwischen zwei Menschen? Was lässt uns Nähe suchen oder vermeiden? Wie entstehen Vertrauen und Sicherheit? Und wie können wir lernen, Berührung bewusster, klarer und verantwortungsvoller zu gestalten?
Dabei verbinde ich medizinisches und sexualpädagogisches Wissen mit psychologischen Perspektiven, körperorientierter Begleitung und traditionellen Wissenssystemen.
Seit 2005 bin ich selbstständig tätig und unterrichte Menschen in Deutschland sowie international, unter anderem in Österreich, der Schweiz, Chile und Brasilien. In meinen Ausbildungen, Seminaren und Retreats vermittle ich körperorientiertes Wissen, bindungs- und ressourcenorientierte Begleitung sowie somatische Rebozo-Arbeit.
Ein wichtiger Teil meines Weges ist der Curanderismo. Seit mehr als vierzehn Jahren lerne ich von indigenen Lehrpersonen in Chile und Brasilien, unter anderem von Ana María Coyunoa Colihuil und Ubiraci Pataxó. Diese langjährigen Lehrbeziehungen haben mein Verständnis von Körper, Gemeinschaft und Beziehung wesentlich geprägt.
Komplexe Zusammenhänge verständlich zu vermitteln, ohne ihre Tiefe zu verlieren, gehört für mich zu guter Bildung.
Mein fachlicher Hintergrund
Meine Arbeit gründet auf langjähriger Berufserfahrung, vielseitigen Ausbildungen und kontinuierlicher Weiterbildung.
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Fachkrankenschwester für Gynäkologie und Geburtshilfe – medizinische Ausbildung und klinische Berufserfahrung
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Sexualpädagogin – Sexualität, Intimität und sexuelle Bildung
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Curandera – langjährige Ausbildung und Initiationen in traditionellen Wissenssystemen Chiles und Brasiliens
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Hypnotherapeutin – hypnotherapeutische und ressourcenorientierte Begleitung
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Kommunikationstrainerin und LAB Profiler® – Kommunikation und persönliche Entwicklung
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Yogalehrerin – Körperwahrnehmung und körperorientierte Praxis
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B.Sc. Psychologie (im Studium) – wissenschaftliche Vertiefung psychologischer Zusammenhänge
Diese unterschiedlichen Perspektiven prägen meine Arbeit. Wissenschaftliche Erkenntnisse, praktische Erfahrung und traditionelles Wissen haben dabei jeweils ihren eigenen Stellenwert.
Wie können wir wieder kompetenter darin werden, einander zu berühren?
Diese Frage steht heute im Zentrum meiner Arbeit.
Ich möchte nicht nur Wissen vermitteln. Ich möchte Menschen darin unterstützen, ihre Wahrnehmung zu verfeinern, Zusammenhänge zu verstehen und einen bewussteren Umgang mit Nähe, Distanz und Berührung zu entwickeln.
Denn Berührung ist mehr als eine körperliche Handlung. Sie findet immer auch in Beziehung statt. Wie wir einander begegnen, Grenzen wahrnehmen und aufeinander reagieren, macht einen Unterschied.
Was mich antreibt
Ich mag Menschen, die neugierig bleiben. Die vertraute Vorstellungen hinterfragen, neue Perspektiven einnehmen und bereit sind, sich selbst und anderen immer wieder neu zu begegnen.
Ich liebe lebendiges Lernen, kluge Fragen und jene Momente, in denen aus Wissen plötzlich ein tiefes Verstehen wird.
Und ich möchte einen Beitrag zu einer Kultur leisten, in der wir Berührung wieder ernst nehmen – als eine menschliche Fähigkeit, die Beziehung gestalten, Verständigung ermöglichen und unser Zusammenleben verändern kann.
Besonders Lust habe ich ...
- auf Menschen, die Lust haben, sich zu verändern
- dem Leben einen eigenen Sinn geben
- mit Menschen gemeinsam auf die Schatzsuche im eigenen inneren Ozean zu gehen
- auf lebendiges und lustvolles Lernen
- auf die Verbindung von Spiritualität und Erfolg
